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Mein erster Blog - Hola mis amigos,

nun ist es endlich bzw. schon soweit: am 6.9.14 geht es in die Luft und ich verlasse unseren Kontinent für ein Jahr. Meine Mission: Ich möchte den realen Zustand von einem unserer letzten Urwälder (hier der Regenwald in Costa Rica/Nicaragua) erfahren, dabei helfen die letzten Reste davon zu bewahren und die durch die Organisationen bereits angeschobene Wiederaufforstung unterstützen. Dies sind kurzfristigen Ziele. Auf langfristige Sicht möchte ich dazu beitragen, dass zumindest bei einigen, besser jedoch bei möglichst vielen Menschen, ein Bewusstsein für die Konsequenzen ihres täglichen Handels und Konsums stattfindet. Idealerweise möchte ich sie dazu bringen „umzudenken“, zu reduzieren und dabei zu helfen, dass ihnen nahe stehende Menschen das Gleiche tun. Dies betrifft sowohl die lokale Bevölkerung in Nicaragua als auch UND VOR ALLEM uns in Großkonsumenten in Deutschland und Europa. (Alle anderen Bevölkerungsgruppen lasse ich hierbei außen vor, weil ich zu diesen keinen Bezug habe, und das Ganze dann zu pauschal und unkonkret wäre.)


Wozu das Ganze? Und warum arbeite ich nach meinem Bachelor- und Masterstudium nicht einfach in einem Architekturbüro und verdiene mein Geld – so wie es andere tun?

… Soll ich mit dem Wichtigsten oder Unwichtigsten beginnen? … Mit dem Unwichtigsten …

  1. Ich habe im Zuge meines Studiums gemerkt, dass ich nicht den ganzen Tag am Computer sitzen und brav meinen Job machen kann. Ich brauche als Ausgleich sowohl auch körperliche Arbeit als auch die kommunikative Arbeit mit Menschen.

  2. Im Laufe meines Landschaftsarchitekturstudiums aber vor allem auch im Zuge der Recherche und anschließenden Ausarbeitung meiner Masterarbeit wurde mir bewusst, dass ich als „Mensch“ etwas für die Verbesserung der Situation auf der Welt beitragen möchte. Mir wurde klar, dass das von mir gewählte Studium und die damit verbundene Berufsausrichtung Landschaftsarchitektur dies jedoch nicht gewährleistet. Es klingt zunächst so, doch die Landschaftsarchitektur beschäftigt sich, vereinfacht dargestellt, zumeist mit der GESTALTUNG von Grün- und Stadtflächen.

    Meine Frage an dieser Stelle war und ist: Was macht es für einen Sinn unsere Umgebung herrlich zu gestalten, wenn u.a. durch die Abholzung und Brandrodung der Urwälder der Klimawandel in 15-20 Jahren soweit fortgeschritten ist, dass wir und unsere Kinder ganz andere Sorgen haben werden?!

    Ich möchte daher meine zukünftige Arbeit im Bereich der Nachhaltigkeit, des Umwelt- und Klimaschutzes fortführen.

  3. Als dritten Punkt wollte ich eigentlich die wesentlichen Gründe aufführen, die dafür verantwortlich sind, dass wir uns überhaupt mit den Konsequenzen unseres Handelns beschäftigen müssen. Ich habe diese jedoch erstens schon indirekt genannt und möchte sie zweitens im Zuge des folgenden Jahres lieber konkretisieren.
    Zusammenfassen könnte man es aber folgendermaßen: WIR LEBEN ÜBER UNSERE VERHÄLTNISSE! Und zerstören dabei unsere Lebensgrundlage – die Erde mit samt ihrer Natur und Artenvielfalt. Dagegen muss JEDER etwas beitragen und ich fange jetzt damit an!


Jetzt kommt ein paar Informationen zu meinem Freiwilligendienst in Nicaragua:


Organisation & Co: Ich mache diesen Freiwilligendienst zusammen mit 17 anderen Freiwilligen im Alter von 18 bis 29 Jahren. Wir fliegen über das weltwärts-Programm des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Entsendet werden wir über den Verein ProRegenwald e.V. aus München, der für alles Organisatorische und für persönliche Krisen unser deutscher Ansprechpartner ist. ProRegenwald hat aber auch Kooperationen mit den vor Ort bereits tätigen Organisationen wie zum Beispiel Fedeagua oder Arbofilia. Diese sind zusammen mit unseren Arbeitgebern unsere Ansprechpartner im Land selbst.


Ort: Mein Freiwilligendienst werde ich zusammen mit Julian auf der Finca Esperanzita nahe der Stadt Nueva Guinea im Südosten Nicaraguas machen. Alle anderen Freiwilligen halten sich verteilt auf ca. 7 weitere Standorte in Costa Rica auf.
Die ersten 2 Wochen des Freiwilligendienstes verbringen wir jedoch zusammen im sogenannten „Korridor“ in Carara im Westen Costa Ricas. Dort machen wir einen Spanisch-Kurs, der uns auf das Schlimmste vorbereitet. Ein wenig mehr zum Korridor findet ihr hier: http://www.pro-regenwald.de/news/2011/06/24/9500_Baeume_gepflanzt


Ziele: Grundsätzlich muss gesagt werden: Der Freiwilligendienst ist keine Entwicklungshilfe! Er versteht sich hauptsächlich als Lerneinsatz, bei dem natürlich zunächst einmal nur die Freiwilligen proditieren. Denn sie lernen eine neue Sprache, eine neue Kultur, ein neues Land mit seiner herrlichen Flora und Fauna kennen. Die Bereicherung und tatsächliche Hilfe entsteht erst, wenn die Freiwilligen, durch ihre andere Sichtweise, Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten vor Ort erkennen und diese ZUSAMMEN mit der lokalen Bevölkerung ins Rollen bringen.

Das BMZ profitiert insofern nur davon, als dass die rückkehrenden Freiwilligen durch ihre neu gewonnene offene Sichtweise unseren Arbeitsmarkt bereichern und sich im besten Fall auch hierzulande für den Umweltschutz einsetzen.

Aufgaben: Meine Aufgaben auf der Finca Esperanzita bestehen voraussichtlich in folgenden Aufgaben: Biolandbau, diversifizierte Agroforstwirtschaft, Ökologische Schafzucht, Umweltbildungs, Schulungen, Landwirtschaftliche Tätigkeiten, Lobbyarbeit und den Aufbau von Ökotourismus, Gewürztrocknung, Ingwertrocknung, Regenwurmfarm etc. Der Aufgabenschwerpunkt wird angepasst nach den Sprachkenntnissen, den persönlichen Interessen und Fähigkeiten des einzelnen Freiwilligen (quasi von mir).


Finanzierung: Finanziert wird der Einsatz zu 75% über das BMZ. Damit die restlichen 25 Prozent nicht gänzlich von der Entsendeorganisation Pro Regenwald getragen werden müssen, sind wir als Freiwillige dazu angehalten, über Spenden und Förderer einen Teil der Kosten (ca. 150€/Monat) selbst einzuwerben. Dies kann über Unternehmen o.ä. oder auch über private Förderer geschehen. Die Gedanken dahinter sind folgende: Zum Einen wird der Verein finanziell entlastet. Zum Anderen (und dies ist der Hauptgrund) ist es das Ziel, dass wir unseren Einsatz für den Regenwald publik machen und die Menschen in unserer Umgebung für die problematische Situation unserer Regenwälder sensibilisieren.


150€ pro Monat das sind auf 30 Tage pro Monat gerechnet 5€ pro Tag. Also nur ein kleiner Beitrag für den Regenwald. Das ist es der Regenwald und unsere wertvolle Umwelt wert.

Wer meinen Projekteinsatz also unterstützen möchte, kann sich gern bei mir melden und mir gern spezielle Tage (Meinen Geburtstag, Ehrentage, Weihnachten...) davon „schenken“. Ihr könnt meinen Projekteinsatz dann unter meinem Blog: oder dem Blog der gesamten Freiwilligen forestguardians.net/blog. verfolgen.


Eine andere Möglichkeit etwas für den Regenwald zu tun ist die Wiederaufforstung von gerodeten Waldflächen. Hierzu schreibe ich später im Blog ein wenig mehr.


Ich wünsche euch bis dahin das Beste und freue mich wenn ihr meinen Blog in euren Emailverteiler aufnehmt.


Eure Sarah

1.9.14 22:03
 


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